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Radmacher & Geschwind

„Musik auf höchstem Niveau, ausgeklügelt und dennoch authentisch…“ „…rhythmisch versiert, gefühlvoll und mit atemberaubender Dynamik…“ (Kölner Stadtanzeiger)                                                

Mal ruhig oder tieftraurig, dann wieder wild oder lebensfroh sind die Jazz-Kompositionen Eckhard Radmachers. Schnell wird dabei klar, dass der hochvirtuose, souveräne Pianist in der Klassik nicht minder zu Hause ist als im Jazz – ebenso sein musikalischer Partner, der Bassist Wilhelm Geschwind. Als sich beide vor nicht allzu langer Zeit zum Duo formierten, war daher von vornherein klar: Es sollten sämtliche, nicht nur aus einer Tradition herrührenden Erfahrungen in einem Schaffensprozess vereint werden.

 

Gekonnt spielen die Musiker mit den Genres. Kompositorische Dichte, Architektur in Form und Inhalt – das sind die europäischen Wurzeln, die offenbar werden. Improvisatorische Freiheit wiederum, eine Körperlichkeit, die sich dem Groove, dem Schwingen hinzugeben sucht, sind die Attribute der Musik, die eher dem Afroamerikanischen entspringen.

 

Dabei ist eine genaue stilistische Einordnung der Kompositionen schlichtweg unmöglich. Ein prägnanter, PR-tauglicher Begriff müsste neu erfunden werden, so wie die Musik neu erfunden ist. Zeitgenössischer europäischer Jazz? Vielleicht. Auch. Weltmusik mit Blickrichtung Europa? Wenn man so will, ja.

 

Im Dialog zwischen Piano und Bass schlagen Radmacher und Geschwind den Bogen vom Lyrischen, Balladenhaften bis hin zum swingend Explosiven, zum Überschwänglichen – dabei zu sehr von der Klassik beeinflusst, um die Zügel gänzlich aus der Hand zu geben, und doch zu sehr Jazzmusiker, um ihre Einfälle einer überstrengen Form zu opfern.

 

Sicher ist: Wer Radmacher & Geschwind erlebt, wird mit offenherziger Lust am Musizieren konfrontiert. Und: Die Musik berührt, weil sie, ebenso wie das Duo, vor allem eines ist: authentisch.